Juni 2019

Feldversuch zur Bor- und Manganversorgung von Burgundertrüffel

Bei der Auswertung der Bodenanalysen von natürlichen Trüffelstandorten ist aufgefallen, dass alle 160 untersuchte Böden gut mit den Spurenelementen Bor und Mangan versorgt sind. Ackerböden mit einem hohen pH-Wert weisen hingegen häufig äußerst niedrige Messwerte für Bor und Mangan auf. In der Landwirtschaft gleicht man diesen Mangel aus, indem man z.B. Zuckerrüben und Raps mit einer Flüssigdüngung über das Blatt mit Bor und Mangan versorgt. Es stellt sich nun die Frage, ob Bor und Mangan für die Fruchtkörperbildung der Burgundertrüffel wichtig sind und wie man diese Nährstoffe dem Boden zuführt, so dass sie die Trüffel aufnehmen können.

Hierzu führen wir auf drei Trüffelplantagen, die 2012, 2015 und 2018 angelegt wurden, Düngeversuche durch. Es werden 5 verschiedene Düngevarianten in jeweils 6 Wiederholungen getestet. Der Versuch wird wissenschaftlich begleitet von dem forstlichen Institut der Uni Göttingen. Die Forststudentin Julia Buban wird die Ergebnisse in Form einer Bachelorarbeit auswerten und veröffentlichen. 

Julia Buban beim Abmessen der Düngerlösung


Februar 2019

Presseartikel von Dr. Egon Janssen im Bauernblatt Schleswig-Holstein

 

Einkommensalternative mit Nachhaltigkeitscharakter

Bauernblatt Ausgabe 16.02.2019, Seite 16 und 17:


Oktober 2018

 

Jahrestagung des Trüffelverbandes am 20. und 21.10.2018 in Radolfzell am Bodensee

 

Nach der Mitgliederversammlung am Samstag Vormittag wurden nachmittags Vorträge zum Vorkommen der Burgundertrüffel gehalten. Besonders interessant für uns Praktiker waren dann Präsentationen, die sich mit Maßnahmen beschäftigten, die den Erfolg einer Trüffelplantage verbessern können.

 

Am Sonntag wurden dann Exkursionen zu zwei Trüffelanbauflächen durchgeführt.

 

Auf einer Plantage bei Stockach konnten unter anderem Trüffelbäume, die 2011 gepflanzt worden sind, besichtigt werden.

Auf einer zweiten Plantage im Hegau wurden Anbautechniken erläutert, die aus französischen Erfahrungen stammen.

 

Besichtigung der Versuchsplantage der LWG in Veitshöchheim am 06.10.2018

 

Die Bayrische Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) hat 2014 auf einem ehemaligen Weinberg bei Thüngersheim eine Trüffelplantage angelegt. Auf dieser  werden systematische Versuche zur Beikrautdepression und Trüffeloptimierung durchgeführt. Mit Kalkschotter, Strohmulch, Hacken und Herbizideinsatz wird die Begleitflora in Schacht gehalten. Außerdem werden verschiedene Varianten der Düngung, der Bewässerung und des Baumschnitts getestet.

 

Herr Josef Herrmann und Frau Dr. Angelika Schartl haben die Versuchsanordnung vorgestellt und erste Ergebnisse präsentiert.


 

 

Juni 2018

DLG-Feldtage in Bernburg

...mal kalt, mal warm... aber immer gut besucht! Unser Stand auf den Feldtagen. Viele gute Gespräche geführt und interessante Menschen kennen gelernt. Drei gute Tage auf den Feldtagen!

 

Unsere Vorbereitungen auf die DLG Feldtage laufen auf Hochtouren: Wir freuen uns schon darauf, unser Konzept allen Interessierten persönlich vorzustellen.

 

Einfach vorbeikommen am Stand G/B179

 

DLG-Feldtage. 12. -14. Juni 2018 - Bernburg-Strenzfeld (Sachsen-Anhalt).


Mai 2018

Die letzten Bäume werden nach Schleswig-Holstein ausgeliefert. Für die (nach unserem Wissen) erste Trüffelplantage in unserem nördlichsten Bundesland.


März 2018

Im Juni nehmen wir an den DLG-Feldtagen teil. Besuchen Sie uns an unserem Stand G/B179. Wir freuen uns auf Sie!

DLG-Feldtage. 12. -14. Juni 2018 - Bernburg-Strenzfeld (Sachsen-Anhalt).


Januar 2018

Mykorrhizierungskontrolle unserer Bäume

 

Die Qualität unserer Trüffelbäume wird von uns regelmäßig mit Stichproben überprüft. Mit der Stereolupe sehen wir anhand der Wurzelproben der Bäume, ob die Wurzelspitzen keulig verdickt sind und mit der Trüffel verpartnert sind.


Oktober 2017

Jahrestagung des Trüffelverbandes 2017

 

Am 21. und 22.10.2017 fand in Gößweinstein in der Fränkischen Schweiz die diesjährige Jahrestagung des Verbandes für Trüffelanbau und Nutzung in Deutschland e.V. statt. Wir haben die Gelegenheit genutzt, uns über neue wissenschaftliche Erkenntnisse zu informieren und unsere Erfahrungen mit Gleichgesinnten auszutauschen.

Nach der Mitgliederversammlung am Samstag Vormittag wurde der Nachmittag für wissenschaftliche Vorträge genutzt. Abgerundet wurde der erste Tag mit einem abendlichen, mehrgängigen Trüffeldinner.

Am Sonntag wurde dann eine Trüffelplantage in der Fränkischen Schweiz besichtigt. Die Trüffelbäume, überwiegend Eiche und Hasel, wurden vor 5 Jahren auf einer gerodeten Waldfläche gepflanzt. Die Beobachtungen auf der Plantage und die Diskussionen mit anderen Trüffelanbauern und deren Berater zu Themen wie Düngung, Mulchmaterialien, Baumschutzröhren und Kontrolle der Konkurrenzvegetation haben uns zwar auch neue Denkanstöße gegeben, überwiegend wurden wir jedoch in unserer Vorgehensweise beim Trüffelanbau bestärkt.


September 2017

Presseartikel von Dr. Egon Janssen in der top agrar

 

Lohnt sich der Trüffelanbau in Deutschland?

Topagrar Ausgabe 09/2017, Seite 126 und 127: